
Als Schülersprecherin der RSN für das Schuljahr 2011/2012 stellt sich Lisa Schaffrath, 10 c vor gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Nico Radano, 10 a.
Der Jahresterminplan ist online, Sie finden ihn unter Termine.
Die aktualisierte Liste des Kollegiums finden Sie unter "Schulteam".
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Aktualisiert: 19. Dezember 2010
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In ausführlichen Schülersprechstunden wurden die Klassen 9a und 9b durch ihre Klassenlehrer über die Ergebnisse der Lernstandserhebung in der Woche vom 8. - 13 November informiert. Außerdem erhielten sie gezielte Förderhinweise.
Das Motto der AK 2010 "10Jahre gereift - ein hervorragender Jahrgang" nahm Schulleiterin Pia Fuchs-Dransfeld in ihrer Abschlussrede auf.


Am Samstag, 27. Juni 2009, feierte die Schulgemeinschaft das zehnjährige Bestehen der RS Nord mit einem bunten Sommerfest von 11 Uhr bis 15 Uhr. Obwohl sich am Morgen dunkle Gewitterwolken am Himmel zeigten, trübte kein Regentropfen die Feierlichkeiten. Unter Hunderten von Gästen hatten viele Ehemaligen den Weg in ihre Schule gefunden zum vergnügten Wiedersehen. Dass sich auch der stellvertretende Bürgermeister Rainer Guthausen „Ehemaliger“ nennen kann, stellte sich ins seiner Ansprache heraus. Denn er war im Gebäude der Nordschule nicht nur zur Schule, sondern bereits in den Kindergarten gegangen. Noch heute schwärmt er von der „Erbswurst“, die es damals zu essen gab. Den Festakt „open air“ eröffnete die Musikwerkstatt unter Leitung von Sarah Kande mit einem „RSNord- Sprechgesang“, der in „Happy Birthday RS endete“. Die Regierungsschuldirektorin Helga Jarosch, die stellvertretende Bürgermeisterin Gabriele Freitag , Pfarrer Kay Faller als Repräsentant der evangelische Gemeinde und Schulpflegschaftsvorsitzender Stefan Gipperich machten in ihren deutlich, wie in den zurückliegenden Jahre die kleine Anfangsmannschaft von 4 Kolleginnen und Kollegen und 59 Kindern in einem alten Gebäude zu einer lebendigen fröhlichen Schulgemeinde, zur top renovierten „gelben Schule in Dürens Norden“ geworden ist. Als Marc Laskewitz, der als Kind den Anfang der RSN miterlebt hatte und Joel Gipperich, Schüler der jetzigen AK 09 mit Trompete und Saxophon „We are the champions“ anstimmte, bewegte das viele Zuhörer. Für den munteren Gegenton sorgte die Rede von Alexander May, der als SV Lehrer von 2000 bis 2006 das Leben und Lernen an der RSN bestimmte mit einem Gedicht, das mit den Worten endete „Zum Abschluss und auch zum Geleit, ein letztes kurzes Wort /RSN – du bis mal echt/Ein wirklich geiler Ort! Die Schulleiterin Pia Fuchs-Dransfeld führte durch das einstündige Programm, in dem nicht nur die neue Schülerbücherei unter Leitung von Sarah Kande und Monika Neuber und das Gaudi-Wandmosaik der Kunst AG von Angelika Kahl vorgestellt wurde. Besonderen Applaus erhielt die Crew der Physik-Ag von Eleonora Schur, als Marco stolz im rasante tempo das Isola – RSN Mobil vorfuhr.
Zum Schluss dankte die Schulleiterin allen, die die RS Nord zu der Schule gemacht haben, ,,die sie heute ist: das gemeinsame Werk aller in der Schule Beteiligten. Auch einzelne Aktionen können nur gelingen, wenn die Gesamtheit dies trägt.“ Klassensprecher wurden zu Blumenkindern, die ihren Lehrern eine gelbe Rose und die 82 Seiten umfassende gelungene Festschrift (Redaktion: Christine Moser) überreichten. Die Band von Helmut Brandt leitete mit toll interpretierten Songs (Johannes Vossen 9 b, Yasmin 6a) zur fröhlichen Feier über.
Spiele drinnen und draußen bieten Abwechslung, Leckeres aus der Küche und Getränke sorgen für das leibliche Wohl. Der Bücherflohmarkt in der neuen Schülerbücherei wurde genauso gut besucht wie die Tombola der 5 a und die Spiele im Raum von Michaela Fuchs und Catharina Stellmann. Mit der Präsentation eines kleinen Theaterstücks sorgte die 5c von Frau Kande für zusätzliche Unterhaltung. Unermüdlich sorgten Eltern der 9 am Kuchen und Salatbuffet und die Eltern der 7a am Grillstand für Bewirtung. Die Schüler der 8a kümmerten sich derweil um den Getränkestand. Hauptattraktion im Eingangsbereich war ein Bereitschaftswagen des Malteser Hilfsdienstes und Leitung des. Was das Ehemaligentreffen betrifft, so blickt Carmen Völlmecke gelassen in die Zukunft. "Heute haben schon so viele hier Wiedersehen gefeiert - da werden am Freitag, 30. Oktober 2009 sichert noch mehr den Weg in ihre "alte" Schule finden.
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Stolperstein - Verlegung - 18. Oktober 2008
Wir trauern.
Jugendliche aus Düren, Schülerinnen und Schüler der Realschule Nord.
Trauern um einen kleinen Jungen, der vor 66 Jahren hier gelebt hat, hier zur Schule gegangen ist.
Phillip Joseph Gordon hieß er.
Und er war erst 9 Jahre alt, als er sterben musste.
Weggezerrt aus diesem Haus hier in der alten Jülicher Straße Nr. 27.
Weggesperrt auf einen Laster, eingequetscht in einen Viehwagonwagen.
Deportiert in den Osten.
Ermordet 1942.
Was ist besonders schrecklich an seinem Schicksal?
Eigentlich lebte er mit seiner Familie in Hoven.- seine Eltern und Geschwister überlebten in USA. Rechtzeitig war ihnen die Ausreise geglückt, um aus Nazi Deutschland zu fliehen.
Nur er durfte nicht mit.
Er musste bleiben.
Weil er kein Visum bekam.
Weil er krank war, ein Augenleiden hatte. Kranke Juden hatten keine Chance.
Kleine Jungen erst recht nicht.
Wie wird er gelitten haben, als seine Eltern fliehen konnten? Und er musste alleine zurückbleiben? Wie wird es den Eltern ergangen sein, die ihren kleinen Sohn zurücklassen mussten?
All das wissen wir nicht.
Was wir wissen ist:
Seine Tante nahm ihn auf:
Emilie Gordon, die unverheiratete Tante, Schwester seines Vaters Max, nahm ihn hier in das Haus ihrer Mutter auf.
Hier in der Alten Jülicher Straße hatten Phillips Großeltern schon immer eine Metzgerei betrieben. Sein Onkel Hermann Gordon führte sie, nachdem seinVater gestorben war.
Sie alle mussten sterben.
Sie alle - eine angesehene, bekannte Familie in Düren.
Der Ururgroßvater vom kleinen Phillip:
Dr. Emanuel Gordon, 1880 der einzige und angesehene Arzt in Gürzenich.
sein Onkel Josef Gordon - auch ein bekannter Mann - Er arbeitete bei der Stadt Düren, war Geschäftsführer des Vereins für Jugend - und Ballspiele", Vorsitzenden des Westdeutschen Fußallverbandes. Doch seine wichtige Position durfte er nicht weiter führen. weil er Jude war. Auch er wurde umgebracht.
Menschen, die in der Stadt Düren seit Jahrzehnten lebten, die wichtig waren, sich für die Dürener einsetzen. Sie wurden ermordet - Opfer eines menschenverachtenden Staates.
Wir trauern
um Emma Gordon geborene Cahen, 1871 geboren, die Großmutter.1942 deportiert, gestorben im KZ Theresienstadt. Sie war 71 Jahre alt.
Wir trauern
um Hermann Gordon, geboren 1903, 1942 deportiert in Richtung Osten.
Als er ermordet wurde, war er 39 Jahre alt.
Wir trauern
um Martha Gordon, geborene Roer, Hermanns Frau, geboren 1922, 1942 deportiert in Richtung Osten.
Als sie ermordet wurde, war sie 20 Jahre alt.
Wir trauern
um Emilie Gordon, Phillips Tante, sie nahm den kleinen Jungen auf, versuchte ihm die Mutter zu ersetzen.
1942 wurde sie deportiert in den Osten. Als sie ermordet wurde, war sie 44 Jahre alt.
Wir trauern.
Jugendliche aus Düren, Schülerinnen und Schüler der Realschule Nord.
Wir trauern um einen kleinen Jungen, der hier gelebt hat.
Phillip Joseph Gordon hieß er.
Er durfte nicht leben, weil ein verbrecherisches System sein Leben vernichtete.
Er wurde ermordet
9 Jahre war er alt.
Wir trauern.
Mit besonderem Elan bereiten die Abschlussjahrgänge ihren Abschied. Da die Schule noch relativ 'jung' ist, hat noch kein Gewöhnungseffekt den besonderen Stellenwert dieses Festes schmälern können. In die Gags am letzten Schultag der 10er ist die gesamte Schulgemeinschaft mit einbezogen.

Im Juni 2004 wurde der erste Jahrgang entlassen mit einer Besonderheit: diese Jugendlichen hatten ihre schulische Laufbahn erst mit der Klasse 7 an der RS Nord begonnen. Welche Stellung sie sich in den vier Jahren erworben hatten, spiegelte sich in ihrem Motto: "Auch Stars müssen mal gehen". Zum Abschied überreichten sie dem Hausmeister Herrn Fuchs ein Banner mit ihrem Leitspruch.

Die "Gründungskinder" verließen die Realschule Nord im Sommer 2005. In der Gründungsphase der Schule waren das noch kleine Lehrerteam und die Elternschaft intensiv zusammen aktiv. Der bsesondere Stellenwert dieser Zusammenarbeit spiegelte sich in der bewegenden Abschlussfeier. Mit einem Augenzwinkern stellten Schülerinnen und Schüler: Qualität hat einen neuen Namen - RS Nord und stellten "ihrer" Schule das Gütesiegel "sehr gut" aus.

Am 9. Juni 2006, dem Tag der Eröffnungsspiele zur Fußballweltmeisterschaft, verabschiedeten sich 3 Jahrgänge. Zum Thema "Fair play for my life" gestalteten die Jugendlichen einen ökumenischen Abschlussgottesdienst in der Christuskirche zu Düren. Anschließend ließensie vor einer großen Zahl von Gästen im "Haus der Stadt" ihre Schulzeit in abwechslungsreichen Bild- und Filmshows Revue passieren.

Irgendwie ist alles anders...
Die 10 er fahren getrennt auf Abschlussfahrt:
Im Januar macht die 10 b im Süden die Pisten unsicher, das merken die Zurückgebliebenen kaum. Doch ach, als dann 10 a und 10 b „ab in den Sommer-Süden ziehen“, bleiben die 23 10 b ler verlassen zurück, schleppen sich tapfer von Vertretungsstunde zu Vertretungsstunde, sehnen den letzten Schultag herbei, der ohne Gag kein richtiger letzter Schultag ist. Der Gag findet dann eine Woche später statt und die Abschlußfeier so quasi mitten in der Woche.
Lesen Sie die komplette Abschlussrede der Schulleiterin Pia Fuchs-Dransfeld.

Diese Abschlussfeiern der RSN haben schon irgendwas an sich: mal ist es brüllend heiß, noch um 22 Uhr abends („2005“), mal konkurrieren wir mir den Eröffnungsspielen zur Weltmeisterschaft (2006), im vorigen Jahr geht während der Feier hier ein Unwetter nieder , führt zu einem Totalausfall in der RSN, alle fürchten ums Buffet und Herr Fuchs wird aus der Feier nach Hause geordert - und und nu, heute:
Freitag der 13.!


Sommer 2008. "Nix gerafft und doch geschaftt", so lautete das Motto des Jahrgangs 2002. Zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Neuber (10 a) und Frau Krause (10 c) sowie herrn Oberheu (10 b) gestalteten die 10er ein fröhliches Abschlussfest. Lesen Sie die Rede der Schulleiterin Pia Fuchs-Dransfeld.