1         Comenius

 

COMENIUS ist eine Aktion innerhalb des Sokrates Bildungsprogramms der Europäischen Gemeinschaft.  Die Aktion COMENIUS fördert internationale Schulprojekte. Ziel ist es, „ die Qualität der Schulbildung zu verbessern und ihre europäische Dimension zu stärken, insbesondere durch die Förderung transnationaler Zusammenarbeit zwischen Schulen und der beruflichen Entwicklung des Schulpersonals. Gleichermaßen fördert die Aktion den Fremdsprachenerwerb und das interkulturelle Bewusstsein in der europäischen Schulbildung.“ (SOKRATES Leitfaden für Antragsteller, 2001, S.34)

 

 

2         Das Comenius Projekt an der RS-Nord Düren 

 

2.1    Als koordinierende Schule konnten wir folgende Partnerschulen für unser Projekt „Into the world of work“ gewinnen.

 

IES Mediterrania, Benidorm, Spanien          

The Norton Knatchbull School, Ashford, Kent, Großbritannien

Zakladni skola Cerna Hora, Tschechische Rebuplik

 

Aus eigenen finanziellen Mitteln beteiligt sich auch das

 

Sondervick College, Veldhoven, Niederlande

 

     Insgesamt sind 5 Schulen, etwa 40 Lehrer und 800 Schüler an diesem Projekt beteiligt.

 

 

3    Ziele des Projekts

 

1.    die Wahl des richtigen Berufes als eine Herausforderung annehmen

1.       berufsrelevantes Wissen erwerben und anwenden

2.       Fähigkeiten die für den Übergang von Schule in den Beruf relevant sind erlernen und anwenden

4.   relevante Informationen sammeln und auswerten lernen

5.   lernen, Beratungsangebote zu nutzen

6.   Kommunikationsfähigkeiten verbessern

7.   lernen überlegte, vernünftige Entscheidungen zu treffen

8.       lernen, mit der Realität zurecht zu kommen

 

Die Auswirkungen auf die Schüler ergeben sich aus den oben formulierten Zielen. Darüber hinaus wird erwartet, dass die internationale Zusammenarbeit die Schüler in besonderer Weise motiviert und ihren Horizont bezogen auf das Projektthema beträchtlich erweitert.

Die beteiligten Lehrer werden ihr Wissen und daraus folgend ihre Methodik und Inhalte vergleichen und evaluieren und ihre Professionalität entsprechen weiterentwickeln.

 

 

 

3         Geplante Aktivitäten im Verlauf des Projekts  

 

Aktivitäten der Schüler:

1.     Recherche und Kommunikation mit den Partnerschulen, um Aspekte der Arbeitswelt in ihrem eigenen Umfeld und dem der Partnerschulen kennenzulernen

2.     Kommunikation über das Internet und e-mail mit den teilnehmenden Schulen und Schülern

3.     Erstellen von qualitativ guten Bewerbungsmappen, job hunting Strategien erlernen und anwenden, Techniken für Vorstellungsgespräche erlernen und anwenden (z.B. in Rollenspielen)

4.     Besuch an Partnerschulen für Lehrer und Schüler zu Planungszwecken, sowie zum Austausch über Arbeitswege und ihrer Ergebnisse

5.     Im Rahmen der Berufswahlorientierung könnten Schüler entsprechende Austausche an den Schulen sowie industriellen Einrichtungen absolvieren.

6.     Untersuchungen zu Berufsfeldern, Arbeitsverträgen, Arbeitsfeldern auf dem lokalen Arbeitsmarkt

7.     Erstellen von Video Präsentationen und Berichten zu den Ergebnissen ihrer Untersuchungen

8.       Besuch von Arbeitgebern, um deren Anforderungen herauszufinden und Arbeitsvorgänge zu beschreiben, Personalfachleute besuchen die Schulen und geben Einblick in den regionalen Arbeitsmarkt

9.       Teams produzieren und verkaufen in den Partnerschulen als Mini-Unternehmen kleine Produkte (z.B. Weihnachtskarten, Souvenirs)

10.    Vorbereiten und Durchführen einer Ausstellung in einer der Partnerschulen

11.    die unterschiedlichen Beruforientierungskonzepte der Partnerschulen untersuchen

12.    Erstellen von power-point Präsentationen

13.    Statistiken erstellen

14.    Erstellen von Gefahrenpiktogrammen bezogen auf die Arbeitswelt, Austausch über die Unterschiedlichen Interpretationen

15.    Praktisches bewerben: Schüler erstellen fiktive Stellenanzeigen zu denen andere am Projekt beteiligte Schulen die Bewerbungen schreiben werden. Dazu müssen alle beteiligten Schüler die Anzeigenteile der lokalen Zeitungen (auch die der Partnerschulen) studieren und auswerten.

16.    Personalfachleute führen mit den Schülern Simulationen zu Bewerbungssituationen durch.

17.    Schüler erforschen ihre Stärken und Schwächen, suchen an den Partnerschulen Freunde mit ähnlichen Stärken und Schwächen und tauschen sich darüber aus

 

 

5    Art der gemeinsamen Endprodukte

 

Unter den Endprodukten des Projektes werden sein:

Fotokataloge, Berichte, Bewerbungsmappen, Videos, Power Point Präsentationen, Rollenspiele, Webseiten mit chat room, Produkte des Miniunternehmens, Poster, Lehr und Lernmaterialien, kleine Publikationen zwecks Verbindung mit dem Schulumfeld und den Partnerschulen

Alle Arbeitsergebnisse und Produkte werden Gegenstand einer gemeinsamen Ausstellung in Benidorm im Mai 2006.schen darüber aus.

 

6  Verbreitung der Ergebnisse, Erfahrungen und Endprodukte in den beteiligten Einrichtungen, anderen Einrichtungen und im lokalen Umfeld

Gegen Ende des Schuljahres wird es in jeder Schule eine Ausstellung mit Info-Stand geben, die Einblick in das Projekt gibt. Eltern, Schüler, lokale Medien sowie die Menschen aus dem Umfeld der Schule werden dazu eingeladen.

Es wird einen abschließenden gemeinsamen Bericht aller Schulen  geben, es wird eine Internetseite erstellt, die jedem zugänglich ist.

Die Partner aus der Wirtschaft werden ebenso über das Projekt informiert.

 


 

7   Terminplan

 

Voraussichtlicher

Termin (ungefähr)

 

Aktivität

Ort

(bei Mobilitätsmaßnahmen von/nach)

Oktober 2005

Was ich gut kann, Vermittlung von Brieffreundschaften

 

November 2005

Einführungsprogramm (1)

 

 

Einen Film der eigenen Stadt machen für die Partnerschulen (2)

 

 

Berufsvorbereitung – ein brandneues Programm von Schülern entworfen (11)

 

Zwischen November 2005 und Mai 2006

Berufsbezogene Mathematik (12)

 

Piktogramme als Warnzeichen in der Arbeitswelt (13)

 

 

 

Dezember 2005

Die Situation arbeitsloser Menschen in unserer Region (4)

 

Januar 2006

Treffen der Koordinatoren zwecks Planung des 2. Projektjahres

Cerna Hora, CZ

Januar to Juli 2006

Unterschiedliche Lebenswege – wie finde ich den richtigen?

 

Februar 2006

Bewerbungstraining (5)

Berufsmöglichkeiten in der Region (6)

Berufsbeschreibungen: Arbeitsbereiche und notwendige Qualifikationen (14)

Berufspraktikum (7)

 

April 2006

Tagesbesuche in Firmen (8a+8b)

 

May 2006

Gemeinsame Ausstellung der Projektergebnisse

Benidorm, ES

June 2006

Herstellen kleinere Produkte (9)

 

 

 

 

 

 

Impressum | druckversionDruckversion | Sitemap
© Realschule Nord Düren, Schulstr. 18, 52353 Düren